Akademie

Die Austrian Academy of Photography bietet in Kooperation der Landesinnungen und der Bundesinnung zur Professionalisierung innerhalb des freien Gewerbes der Berufsfotografie die Zertifizierung zum Qualified Austrian Photographer (QAP) an, die nach erfolgreich abgelegter Prüfung auch als Titel angeführt werden darf.

Dadurch haben Berufsfotografinnen und Berufsfotografen den Vorteil, Ihre Kompetenz offiziell nachweisen zu können und konkurrenzfähig zu bleiben.

Die erfolgreich abgelegte Prüfung wird mit einem Personenzertifikat gemäß ÖNORM EN ISO/IEC 17024 bestätigt. 

Qualified Austrian Photographers haben durch das Zertifikat:

  • einen nach internationalen Maßstäben verbrieften Kompetenznachweis
  • ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der Fotografie auch während der Geltungsdauer des Zertifikates (4 Jahre) durch laufende Weiterbildung aufrecht zu erhalten
  • den markenrechtlich geschützten Titel „Qualified Austrian Photographer (QAP)“ 

Das Zertifikat darf man führen, wenn:

  • man die Meisterklasse Fotografie (Vorbereitungskurs zum Qualified Austrian Photographer) oder eine vergleichbare Ausbildung (240 LE) absolviert hat
  • man mind. 2 Jahre Erfahrung als Fotograf/in verfügt
  • man die Zertifikatsprüfung bestanden hat

oder alternativ:

  • wenn man einen plausiblen Nachweis über seine informell erworbenen
    Kompetenzen vorlegen kann
  • über mind. 4 Jahre praktische Erfahrung verfügt 
  • und die Zertifikatsprüfung bestanden hat

oder als letzte Möglichkeit:

  • wenn man bereits die Meisterprüfung im Fotografenhandwerk abgelegt hat
  • und wenn man die auf die Projektarbeit eingeschränkte Zertifikatsprüfung bestanden hat

Nach Ablauf der vierjährigen Geltungsdauer muss man rezertifizieren, um auch weiterhin den Titel „Qualified Austrian Photographer (QAP)“  führen zu dürfen.

Zertifizierungsablauf

Die Prüfung setzt sich aus einem theoretischen Teil (schriftliche Prüfung und Fachgespräch) und einem praktischen Teil (Projektarbeit, Präsentation der Projektarbeit, und Vorort-Beispielen) zusammen. Im praktischen Teil wird die Praxisrelevanz der Kandidatinnen und Kandidaten geprüft.

Nach erfolgter Antragsprüfung wird die Kompetenz der KandidatInnen entsprechend den Anforderungen des Zertifizierungsprogrammes durch die Zertifizierungsstelle wie folgt geprüft:

Theoretische Prüfung bestehend aus:

  • Fachkunde
  • Fachrechnen und Kalkulation
  • Fachgespräch

Praktische Prüfung bestehend aus:

  • Projektarbeit
  • Präsentation Projektarbeit
  • Vorortbeispielen