Fotografie Ausstellungen im Sommer


Heiße Sommertemperaturen laden ein zu Besuchen in kühlen Museen und Galerien. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über die interessantesten Ausstellungen des Sommers!

 

Edward Burtynski – Wasser

Im KunstHausWien werden Fotografien des Kanadiers Edward Burtynski gezeigt. Er ist bekannt für seine großformatigen Landschaftsaufnahmen, mit denen er seit über 30 Jahren unseren Lebensraum dokumentiert. Die Ausstellung im KunstHausWien behandelt seine aktuellen Werke zum Thema Wasser. Burtynski bereiste fünf Kontinente, um ökologische Extremsituationen zu erkunden und Wasservorkommen sowie die Nutzung, Verteilung und Verschwendung von Wasser festzuhalten. Fotografiert hat er meist aufwändig aus der Vogelperspektive. Dabei entstanden annähernd abstrakte Bilder, die ausgetrockneten Flussmündungen, rot gefärbten Flüsse oder bunt schillernden Sandstreifen zeigen ein eindrucksvolles Spiel der Farben.

Wo? KunstHausWien, Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien

Wann? bis 27. August 2017, täglich von 10 bis 18 Uhr

 

Helmut Schwarz – Secret Worlds

In Eisenstadt entführen die Fotografien von Helmut Schwarz in eine geheime Welt. Dank zwei besonderer Techniken sind surrealistische Bilder entstanden, die entdeckt werden möchten. Einerseits verwendet Schwarz die Technik der Mehrfachbelichtung oder Multi Exposure, die noch aus Zeiten der analogen Fotografie stammt. Bereits in der Kamera werden dabei mehrere Bilder kombiniert. So verschmelzen verschiedene Aspekte miteinander, in der Postproduktion werden weitere Akzente gesetzt. Als zweite Technik bedient er sich des HAIKUs, einer Gedichtform aus Japan. Auf die Fotografie umgelegt entsteht so eine eigene Interpretation der Naturfotografie. Der Augenblick steht im Vordergrund, die Bilder werden zur Abstraktion geführt.

Wo? Haus der Begegnung Eisenstadt, Kalvarienbergplatz 11, 7000 Eisenstadt

Wann? bis 8. September 2017

 

Irene Adesser – „…look at me!“

Irene Adesser beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit dem menschlichen Körper und Porträtdarstellungen. Bekannt ist sie für ihre Selbstporträtreihen, die einen besonderen Charme versprühen, der schon seit hunderten Jahren Porträts aus verschiedenen kulturellen Kreisen anhaftet. Ihr Gesicht leiht sie dabei verschiedenen Frauengestalten, die aber immer fiktiv sind. So werden historische Gestalten ausdrucksvoll in einem gegenwärtigen Rahmen gezeigt. Die Werke der Ausstellung „…look at me!“ haben alle einen Bezug zu Salzburg, zur Oper und zum Theater.

Wo? Leica Galerie im Schloss Arenberg, Arenbergstraße 10, 5020 Salzburg

Wann? von 5. August bis 2. November 2017

  • Donnerstag 18 – 20 Uhr
  • Samstag 10 bis 18 Uhr
  • Sonntag 12 bis 16 Uhr

 

Es lebe der Widerspruch! Fotos aus dem Falter-Archiv

Die Wiener Stadtzeitung „Falter“ feiert heuer den 40. Geburtstag. Anlass genug, das Fotoarchiv zu durchstöbern und bewegende Bilder aus mehreren Jahrzehnten Stadtgeschichte auszustellen. Die Werke von rund 20 Fotografinnen und Fotografen sind zu sehen, sie zeigen aus einer alternative Perspektive die Menschen der Stadt und ihren Lebensraum. Im Fokus stehen Themen wie Architektur, öffentlicher Raum, Wohnen, Protest, Demonstrationen oder Antirassismus. Einige der aussagekräftigsten und interessantesten Bilder werden noch bis Ende August im Wien Museum gezeigt.

Wo? Wien Museum, Maderstraße 2, 1040 Wien

Wann? bis 27. August 2017, täglich außer Montag, geöffnet von 10 bis 18 Uhr

 

Millionaires of Time… Roma in der Ostslowakei

Verfolgung, Genozid und Diskriminierung. Etwa 12 Millionen Roma leben in Europa, ihre Geschichte ist geprägt von einschneidenden Ereignissen. Oft wird ihnen vorgeworfen, sie wüssten nicht, was Zeit bedeutet. „Ich bin ein Millionär der Zeit“, sagt einer der Porträtierten und spielt bewusst mit diesem Klischee. Die audiovisuelle Wanderausstellung „Millionaires of Time“ versucht hinter die Klischees zu blicken. Zwei Fotografinnen begaben sich auf die Reise in die Ostslowakei, um die Lebensräume der Roma authentisch einzufangen. Dargestellt werden drei Stadtteile, die beispielhaft für die Ghettosierung stehen. So soll von einem Mikrokosmos auf einen Makrokosmos geschlossen werden.

Wo? Österreichisches Museum für Volkskunde Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Wann? bis 24. September 2017, täglich außer Montag, geöffnet von 10 bis 17 Uhr

 

Woman

Der Name ist Programm. Im mumok werden Werke aus den 1970er Jahren gezeigt, die den Aufbruch weiblicher Künstlerinnen in selbstbestimmtes Schaffen markieren. Stereotypen werden in den Werken reflektiert. Frauen sind nicht länger nur Mutter und Ehefrau, sondern brechen das eindimensionale Rollenbild auf. Da die Malerei zum Großteil männerdominiert war, entdeckten die Frauen der damaligen Zeit andere Medien wie Fotografie, Video oder Film für sich. 300 Werke von 48 Künstlerinnen sind ausgestellt, sie stammen aus Europa, Nord- und Südamerika. Auch Acht Österreicherinnen sind vertreten.

Wo? Museum Moderner Kunst, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Wann? bis 3. September 2017

  • Montag von 14 bis 19 Uhr
  • Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag 10 bis 19 Uhr
  • Donnerstag 10 bis 21 Uhr
error: Content ist geschützt.